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Die Botschaft der Republik Irak und im Besonderen S.E. Alaa Al-Hashimy engagieren sich seit längerer Zeit für den Schutz und die Wiederbringung in den Irak von irakischen Kulturschätzen , inzwischen auch auf dem Rechtswege.
Das geschieht besonders in der Zusammenarbeit auf bilateraler Ebene des Außenministeriums in Berlin und der Kulturabteilung in der Botschaft .
Ziel ist es, den illegalen Handel mit irakischen Kulturgütern einzuschränken und schließlich zu verhindern. Trotz aller bisherigen Hindernisse konnten wertvolle Erfahrungen und Ergebnisse erzielt werden , um zumindest eine Einschränkung der Versteigerungen auf Auktionen zu erwirken und den öffentlichen Handel mit irakischen Kulturschätzen zu beobachten.
Einen ersten großen Erfolg konnte S. E. Alaa Al-Hashimy verzeichnen durch die Anregung der Gespräche , die während des Besuches des irakischen Premierministers Al-Maliki im Juli 2008 und während des Besuches des Außenministers Frank Walter Steinmeier in Bagdad im Februar 2009 geführt wurden.
Schließlich konnte der deutsche Außenminister die Axt des Königs Shulgi aus der Hammourabi Zeit an den Irak zurück geben. Dies war eine wichtige Errungenschaft im Kampf gegen Heelerei von Kulturschätzen.
Im Anschluß intensivierte die Botschaft ihre Bemühungen in Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden , um weitere Fälle zu vermeiden und aufzudecken. Ein Beispiel ist das sumerische Goldgefäß aus der Zeit von 4500 vor Christus .
Die deutsche Presse hat dieses Thema kürzlich zur Diskussion gebracht, die Lücken im deutschen Gesetz aufgeführt bezüglich des Schutzes von Kulturgütern und der Verhinderung von illegalem Handel damit.
Details dazu finden sie in folgenden Medien:
- Radio Deutschland
- Südwest Sender
- Süddeutsche Zeitung
- Wiener Zeitung
- NTV Sender
- Radio Swr2
Hier noch eine Liste der Kulturschätze aus dem Irak, die in der Bundesrepublik Deutschland aufgetaucht sind:
Bronzeaxt des Königs Shulgi in München
Stempel aus der Hammourabi-Zeit
Goldgefäß
Verschiedene Goldschätze aus Babylon, Assyrien, Akkadia, die bereits dem Markt zur Verfügung gestellt wurden und auch versteigert wurden.
Zusätzlich kann man von einer Vielzahl noch nicht bekannter Kulturschätze ausgehen, die durch den illegalen Handel noch nicht aufzufinden sind.
Die Botschaft der Republik Irak ist für Vorschläge und Anmerkungen zu diesem Thema dankbar und wird weiterhin für einen Schutz irakischer Kulturgüter eintreten.
Kultur und Presseabteilung, 05.08.2009
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