Al Maliki: Deutsche geniessen einen guten Ruf im Irak
Während seines Besuches in Berlin traf S.E.der Premierminister der Republik Irak auf Bundeskanzlerin Frau Dr.Angela Merkel.
Herr Maliki rief die Deutschen auf, im Irak zu investieren. Er versprach den Deutschen eine priviligierte Stellung im Irak und Exklusiverträge in den Bereichen Zementproduktion, Eisenbahnbau und erneuerbarer Energie.
Er betonte , das die Erfahrung der Deutschen in der Staatsbildung in den 50er Jahren nach dem 2.Weltkrieg und ein weiteres Mal nach dem Fall der Berliner Mauer eine enorme Hilfe für den Irak darstellt.
Die Expertise der Deutschen in Bezug auf diese Erfahrungen sind für die Irakische Regierung von grossem Wert.

Kurden , Araber, Schiiten und Sunniten hatten kaum eine Chance auf ein würdiges Leben unter Saddam –das Erbe der Diktatur sind Zerfall und Trümmer sowie eine ethnische angespannte Situation, es gab zahlreiche Opfer .
Nach 2003 enstand eine belastende Situation , geprägt von Anschlägen , das Land war kurz vor dem Bürgerkrieg.
Maliki sagte, die Priorität der irakischen Regierung war und ist die nationale Versöhnung und der gemeinsame Stolz und das Zusammengehörigkeitsgefühl des irakischen Volkes.
Der Erfolg ist die Verbesserung der Sicherheitslage und die erfolgreiche Bekämpfung der Gesetzlosen und Terroristen.
Merkel : Der Irak bedeutet uns sehr viel
Frau Merkel sagte, die Iraker haben es schwer , aber inzwischen kann man deutliche Verbesserungen sehen.
Die deutsche Regierung möchte sich an der Unterstützung beteiligen, den Irak wieder zu Stabilität zu verhelfen, besonders indem man bei der Bildung eines förderalen Staates behilflich ist.

Frau Merkel ermutigte den Premierminister ,die Gelegenheit wahrzunehmen, Kontakte zur deutschen Wirtschaft zu knüpfen während seines Berlin-Besuches.
Herr Maliki betonte , das die deutsche Qualität eine lange Tradition im Irak hat.
Maliki begrüsste die Pläne für die Einrichtungen von deutschen Konsulaten in Arbil und Basra, so würden die Deutschen ein reales Bild der Lage dort bekommen.

Gleichzeitig bedankte sich der Premierminister Maliki für die Aufnahme von irakischen Mitbürgern in Deutschland, betonte aber, das er alles tun wolle, um eine Situation im Irak zu schaffen, die dafür sorgt, das die Exil-Iraker freiwillig in den Irak zurückkehren.
Er schlug außerdem vor, eine Partnerschaft der Irakisch-Deutschen Geschäftsbeziehungen aufzubauen, mit den in der Bundesrepublik lebenden Irakern, um eine noch bessere Verbindung zu gewährleisten.
Berlin, 29.07.2008 Öffentlichkeitsabteilung
|